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Kinderbilder aufhängen an Girlande

Kinderbilder aufhängen leicht gemacht

Du willst Kinderbilder aufhängen und suchst nach einer einfachen und schnellen Methode? Ich habe dir heute ein ganz leichtes DIY mitgebracht, mit dem du die Kinderkunst ganz toll in Szene setzen kannst.

Vor einigen Monaten habe ich dem Chaos hier Zuhause ein Ende gesetzt und ordentlich ausgemistet (auf Instagram kannst du in den Highlights dazu etwas ansehen) und entrümpelt. Alles für einen einfacheren und leichteren Lebensstil mit der Familie. Ich habe mir fest vorgenommen nur noch so viele Dinge ins Haus zu lassen, wie es gleichzeitig welche hinaus schaffen, sprich: für jedes Teil das kommt soll eines gehen. Es gibt jedoch ein kleines Problem bei der ganzen Sache: die Kinder kreieren hier in einer Überschallgeschwindigkeit ständig neue Kunstwerke, die sich hier leider stapeln bis sie letztendlich in die Kunstmappe der Kinder wandern.

Den Künstler würdigen

Ein ganz normaler Tag in unserem Zuhause:

Schau mal Mama ich habe dir einen Feuervogel gemalt, der auf einem See landet!

freudestrahlend überreicht sie mir ihr kleines Kunstwerk.

Ich stelle mich hinter sie und schaue ihr über die Schulter:

Wow, eine tolle Idee! Kannst du mir noch mehr darüber erzählen?

frage ich sie interessiert.

Sie beginnt mir eine Geschichte über einen roten Feuervogel zu erzählen, der gerade eben noch einem Wirbelsturm ausweichen konnte (Aaaah, DAS ist also der lilfarbene Fleck auf dem Bild).

Das Tochterkind streckt mir das bunte Blatt Papier zufrieden entgegen. Ich bedanke mich und nehme es mit. In die Küche. Und dann liegt es da. Auf der Arbeitsplatte.

Und wohin jetzt damit?

Am nächsten Tag kommen die Kinder aus dem Kindergarten. Ich packe ihre Rucksäcke aus. Unter der Brotdose finde ich ein Stück Papier mit einer Menge Einschnitten entlang der Ränder. Oh, sie hat wohl schneiden geübt, denke ich und lächle. Mini kommt angerannt, sieht dass ich ihr Bild in den Händen halte und sagt strahlend:

Hab ich für dich gemacht, Mama!

Ich freue mich und lege das Bild zu dem anderen Kunstwerk auf die Arbeitsplatte.

Und so vergehen mehrere Tage. Zu den Bilder gesellen sich noch Basteleien mit jeder Menge Glitzer, Kunst aus Schnipseln und viele, wirklich viele Kratzbilder.

Eine Woche später, ich koche gerade, geht es mir gehörig auf den Keks, dass diese Bilder den sowieso schon kleinen Arbeitsbereich weiter verkleinern und zwischen dem Abschütten der Nudeln und der blubbernden Soße dazu, wandert die Kinderkunst ab in die Sammelmappe.

Und dort liegt sie. Bis heute. Wartend darauf irgendwann noch einmal ein paar sentimentale Tränen zu wecken.

Verstehe mich nicht falsch, ich glaube nicht, dass jedes Kinderbild den Namen Kunstwerk verdient hat und unbedingt gesammelt werden muss. Kunst ist ein Prozess. Das Einüben von Farbverständnis, Feinmotorik, dem Gefühl für Material und vieles mehr.

Lies auch: eine nachhaltige Methode, um Kunst zu produzieren – unsere Kreidetafel und was wir alles damit machen

Wenn ich aber nicht alles sammeln kann und will, dann muss ich zwangsläufig auch entsorgen. Bist du schon einmal dabei erwischt worden, wie du die kleinen Basteleien entsorgt hast? Ich schon und ich habe mich wirklich mies gefühlt. Deshalb habe ich mir jetzt etwas anderes überlegt:

Kinderbilder aufbewahren – ein System muss her

Ich habe hier jetzt eine kleine Wall of Fame angelegt, gut sichtbar, so dass wir uns alle daran erfreuen können. Eine Zeit lang. Bis die Kinder neue Kunstwerke mitbringen. Dann entscheiden sie, ob sie an die Wand dürfen und ein älteres Bild ersetzen, das dann in die Sammelmappe kommt, oder ob wir es recyceln.

Indem wir die Kinder selbst entscheiden lassen, welches ihrer Bilder an die Wand kommt, regen wir sie dazu an, sich mit ihrem Kunstwerk selbst auseinander zu setzen. Wir bewerten da nicht.

Ein weiteres Plus finde ich an dem System, dass die Kinder lernen sich damit auseinander zu setzen von vornherein zu entrümpeln. Wir umgeben uns mit den Dingen die uns Freude machen und für alles andere wird kein Platz eingeräumt, oder es wird anders verwertet.

Die Kinder haben sich auf jeden Fall sehr darüber gefreut, dass ihre Kunstwerke nun, für jeden sichtbar, an der Wand aufgehängt wurden und haben sich noch einmal richtig mit ihren Werken auseinandergesetzt.

Kinderbilder aufhängen

Um die Kinderbilder aufzuhängen habe ich mir zuerst wirklich einige Systeme angeschaut. Ich wollte das es schnell geht (Bilderrahmen immer wieder abzuhängen, zu bestücken und wieder aufzuhängen war mir viel zu umständlich) und hübsch aussieht.

Ich habe hier einmal ein paar Ideen für dich gesammelt:

Klicke hier und stöbere in meinem Pinterestboard

Dann habe ich eine längere Zeit geschaut, was es im Internet so zu kaufen gibt und bin auf diese Sachen hier gestoßen:

Ganz im Sinne von einem nachhaltigen Leben und Minimalismus, habe ich mich dafür entschieden etwas zu benutzen, dass wir bereits im Haus haben und nur darauf wartet benutzt zu werden:

Ich habe einfach das Makramee Set von Rahyer umfunktioniert. Du kannst aber auch einfach etwas Garn, bunte Holzperlen (oder diese wunderschönen Geo-Perlen) und ein paar Wäscheklammern benutzen. Vielleicht hast du aber auch noch etwas davon Zuhause?!
Ich fand es ganz hübsch die bunten Kugeln als zusätzlichen Farbakzent anzubringen. Und da sie extra zu konzipiert sind, dass sie an dem Garn nicht verrutschen war die Idee gar nicht mal so schlecht 😉 Was meinst du?

Gehalten werden die Kinderbilder und Basteleien von einfachen Wäscheklammern aus Holz. Fertig.

Zum Schluss hat Mini dann noch ein bisschen mit den übrig gebliebenen Materialien fädeln geübt – das macht sie im Moment wirklich gern <3

Und so können wir die Kinderkunst nun mühelos austauschen.

Wie findest du die Idee? Wie handhabst du die Sache mit den Kinderbildern? Hängst du sie auf, oder stapelst du noch? 😉

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